Sie sind hier: Startseite Kinder- und Jugendschutz

Struktureller Kinder- und Jugendschutz

Der strukturelle Kinder- und Jugendschutz ist wichtiger Bestandteil der Jugendhilfe. Er greift in gesellschaftspolitische Bereiche ein, die mit der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen stehen und diesbezüglich Gefahren auslösen können. Nach § 1 KJHG soll der strukturelle Kinder- und Jugendschutz dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen.

Zentrale Themenfelder des strukturellen Kinder- und Jugendschutzes sind:

  • Umweltschutz,
  • Gesundheit,
  • Wohnumfeld/Spiel- und Freizeiträume/Stadtplanung,
  • Verkehrsplanung,
  • Kinder- und Familienfreundlichkeit.

Wer kind-, jugend- und familiengerechte Strukturen schaffen bzw. erhalten möchte, muss die Bedürfnisse und Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Familien kennen. Im Gegensatz zur gewohnten Praxis der Jugendhilfe, bei der Erwachsene, vorwiegend Erziehungswissenschaftler und pädagogische Fachleute definieren, was für Kinder und Jugendliche gefährlich und schädlich ist, ruft das Ausstellungsprojekt INNENANSICHTEN des AGJ-Verbandes Kinder und Jugendliche selbst auf, zu reflektieren und auszudrücken, was für sie fördernd und hinderlich, gut und schädlich, stärkend und gefährlich ist und was ihre Entwicklung und ihre Zukunftschancen verbessert bzw. beeinträchtigt.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 Weiter > Ende >>

Seite 3 von 4