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Armut bekämpfen – Grundrechte sichern

Wir helfen mitCharly

Seit über 30 Jahren bietet der AGJ - Fachverband Hilfen für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen an.
In 7 Landkreisen bieten wir ein differenziertes ambulantes sowie stationäres Hilfeangebot in Verbindung mit dem Beschäftigungsbetrieb PVD an.

Wohnungslosigkeit ist das Ergebnis eines längerfristigen Verarmungs- und Ausgrenzungsprozesses. Der Wohnungslosigkeit voraus gehen längere Phasen wirtschaftlicher und sozialer Destabilisierung. Gestiegene Anforderungen an die Mobilität beim Erhalt oder bei der Suche nach einem Arbeitsplatz gehen einher mit einem Mangel an Chancen der gesellschaftlichen Teilhabe.

Wohnungslosigkeit ist somit nicht nur der Mangel an Wohnraum, sondern eine Lebenssituation in vielfach ausgegrenzten Lebensbereichen.

Referat Wohnungslosenhilfe

verantwortet die Planung und Koordination der Wohnungslosenhilfe in der Erzdiözese Freiburg. Aufgaben sind die Beratung und überregionale Vertretungen der Angebote der Wohnungslosenhilfe. Auf dem Hintergrund der Aussagen zur "Lebenslage Wohnungslosigkeit" beziehen sich die Aktivitäten nicht nur auf die Organisation und Bereitstellung von Hilfeangeboten, sondern auch auf Sozialplanung, Organisationsentwicklung, Sozialraumorientierung, soziale Bildungs- und Netzwerkarbeit. Eine persönliche und politische Anwaltschaft ist notwendig, denn Wohnungs- und Arbeitslosigkeit ist nicht nur ein individuelles, sondern auch ein gesellschaftliches Problem.

Wohnungslose Menschen können sich mit Ihren Ressource im höchstmöglichen Maße in den Hilfeprozess sowie in die Weiterentwicklung der Hilfen einbringen. Der Aufbau und die Förderung der Interessensvertretungen für wohnungslose Menschen haben in unserem Konzept hohe Bedeutung.

Seit Beginn der Hilfen sind Ehrenamtliche unverzichtbar in der aktiven Mitarbeit im Hilfesystem. Ehemals Wohnungslose können Ihre Kompetenzen auch nach der Hilfegewährung weiter einbringen. Kooperationen mit entstandenen Fördervereinen sowie Betroffeneninitiativen sind selbstverständlich.

Welche konkreten Hilfeangebote gibt es?

  • Tagesstätten
    Tagesstätten als ein niederschwelliges Angebot für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen bieten Möglichkeiten zum Tagesaufenthalt, der Kommunikation sowie der Befriedigung existentieller alltäglicher Bedürfnisse.
  • Ambulante Fachberatungsstellen
    Ambulante Fachberatungsstellen haben die Aufgabe der ambulanten Beratung und Information, der Erschließung materieller Hilfen und der Vermittlung weiterführender Angebote, die der Sicherstellung einer Grundversorgung dienen.
  • Aufnahmehäuser
    Sieben Aufnahmehäuser bieten Sofortunterbringung mit kurzfristigem Aufenthalt bis zu drei Monaten als ambulant, qualifiziertes Wohnangebot. In dieser Zeit wird der weitergehende Hilfebedarf geklärt.
  • stationäre Hilfen
    An vier Standorten bieten wir Plätze für längerfristige Integrationsangebote nach §§ 67-69 SGB XII an. Damit haben die Betroffenen die Chance, sich in das soziale Sicherungssystem zu integrieren und Lebensperspektiven zu entwickeln, die ein Leben unabhängig von der Hilfe ermöglichen.
  • Betreutes Wohnen
    In sieben Landkreisen stehen für Menschen zur Überwindung ihrer sozialen Schwierigkeiten, Beratung und persönliche Betreuung als weitergehende Hilfen zur Stabilisierung in eigenem Wohnraum zur Verfügung.
  • Medizinische Ambulanzen
    An mehreren Standorten entstanden in den letzen Jahren neue Angebote der medizinischen Versorgung, da sich durch die erschwerten Zugänge zum medizinischen Regelversorgungssystem neue Bedarfe zeigen.
  • Projekte

Kontakt

Referat Wohnungslosenhilfe
Thomas Rutschmann
Tel.: 0761-21807-58
Fax: 0761-21807-706
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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